Ganz gleich, ob Sie sich dauerhaft für eine vegane Ernährung entschieden haben oder eine kurzfristige Detox-Kur planen: Der Verzicht auf Fleisch- und Milchprodukte ist ein großartiger Ansatz für einen gesunden Lebensstil. Der entscheidende Punkt ist jedoch, sicherzustellen, dass Sie genug Vitamine und Nährstoffe zu sich nehmen, die für das entsprechende Gleichgewicht Ihres Körpers unerlässlich sind.

  1. Eiweiß: Eine der Fragen, die Veganer und Vegetarier am häufigsten hören, ist: „Woher nimmst du denn dein Eiweiß, wenn du kein Fleisch isst?“ Pflanzliches Eiweiß findet sich in Gemüse wie Spinat und Erbsen, Linsen, Kichererbsen, Bohnen, Nüssen (in jeglicher Form – ganze Nüsse, Nussbutter, und Nussmilch), Hanf, Sprossenbrot sowie Fleischalternativen wie Tofu, Seitan und Tempeh.
  2. Kalzium: Knochenaufbauendes Kalzium steckt in Zitrusfrüchten und -säften, Milchersatz und dunklem Blattgemüse wie Kohl, Grünkohl, Spinat, Rübstiel und Rucola. Haferflocken, Sojabohnen, Mandeln, Feigen, Brokkoli, Bohnen, Tofu und Sonnenblumenkerne sind ebenfalls gute Kalziumquellen.
  3. Omega-3-Säuren: Bei fischfreier Ernährung können Omega‑3‑Säuren aus Lein-, Chia- und Hanfsamen sowie Bohnen, Speisekürbis, Blattgemüse, Algen und Nüssen gewonnen werden. EISEN – Spinat, Rosenkohl, Bohnen, Linsen, brauner Reis, Kichererbsen, Sesam und Tahini, Quinoa, Spirulina sowie Trockenfrüchte wie Pfirsiche und Rosinen führen die Liste der veganen Lebensmittel mit hohem Eisengehalt an.
  4. Vitamin D und B12: Die ausreichende Zufuhr dieser beiden lebenswichtigen Vitamine kann unabhängig von Ihrem Ernährungsstil schwierig sein. Es ist daher am besten, täglich ein Multivitaminpräparat einzunehmen, damit Sie garantiert die empfohlene Menge zu sich nehmen.